Mehr soziale Verantwortung für eine bessere Welt
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Schul-Sanierung in Togo:

„Ein auf Bedarf zugeschnittenes Projekt, das glückliche Erinnerungen im Canton d´Agoenyvé jahrelang hinterlassen wird."

Die Ecole Primaire Publique ist eine der größten Schulen und ältesten Bildungsinfrastrukturen der Region Canton d´Agoenyvé. Sie befindet sich 10 km nördlich der Hauptstadt Lomé und besteht aus 5 Schulgebäuden mit insgesamt 24 Klassenräumen, 2 Lehrerzimmern und 4 Schultoiletten und wird von circa 1120 Schüler/innen besucht. Seit ihrer Errichtung 1945 wurde bis dato keine Instandhaltung von Seiten der Regierung durchgeführt, sodass sie sich in katastrophalem Zustand befand. Dies beeinträchtigte stark den Unterricht, zum Beispiel war dieser in der Regenzeit oft nur eingeschränkt möglich, da die Dächer Löcher aufwiesen, Wände Bruchstellen hatten und einige Türen und Fenster sehr beschädigt waren.

Obwohl die Lehrkräfte und Schülereltern sich immer wieder bemühten, um der Schulbildung ihrer Kinder Willen die notwendigsten Schäden zu beseitigen, überstieg das benötigte Kapital für eine Sanierung der Schulgebäude ihre finanziellen Kapazitäten.

Aus dem Grund setzte PLEA e.V. zusammen mit dem lokalen Projektträger Association pour la Promotion de l´Education au Togo (APET) ein Projekt der Sanierung der Schulgebäude um. Die Finanzierung wurde von der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung (NBU) maßgeblich durch einen Zuschuss von 55.100 Euro getragen. Die gesamte Arbeit wurde von dem Bauunternehmen Agence EPAUC Nouvelle (EPAUC) durchgeführt. Der Zeitplan der Sanierungsarbeiten wurde eingehalten, nach einem Jahr ist die Schule nun Ende 2014 komplett saniert.

Das Urteil eines externen Begutachters über die sanierten Schulgebäude ist gut. Zudem werden wir – PLEA e.V. – viele Jahre die Instandhaltung der sanierten Schulgebäude durch jährliche Besuche vor Ort kontrollieren.

Die erfolgte Sanierung gibt den Lehrkräften, den Schülereltern und den kommunalen Behörden zusätzlich Motivation, sich weiterhin für die Ausbildung der Kinder in der Schule einzusetzen.

Die Schüler/innen, Lehrer/innen, Schülereltern sowie die gesamten Bewohner freuen sich sehr über die geleistete Arbeit, die nicht nur die Attraktivität der Schule vergrößert hat, sondern vor allem die Qualität der Schulausbildung verbessert hat. Dafür bedanken sich die Schülereltern (COGEP), die Lehrkräfte und der Chef des Canton d´Agoenyvé im Namen der gesamten Bevölkerung bei der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung ganz herzlich. Besonders groß ist die Freude bei den Schüler/innen, die den vorherigen Zustand der Schulgebäude kennen. Bei diesen und ihren Nachfolger/innen wird diese Sanierung des EPP glückliche Erinnerungen jahrelang hinterlassen.

Wir sind der NBU dafür sehr dankbar. Wir werden sie stet als Unterstützer dieses Projekts und als Förderer des PLEA e.V. - Sozialengagements nennen und würden uns über weitere Unterstützungen der NBU sehr freuen.

Bingo-Umweltstiftung fördert Solarstrom für Schule in Mali „Mali, dort wo akute Energiearmut herrscht - trotz riesigen Potentials an Sonnenstrahlung“

GÖTTINGEN/HANNOVER. Mit einer finanziellen Unterstützung der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung www.bingo-umweltstiftung.de hat der Göttinger Verein Partnerschaft für ländliche Entwicklung in Afrika (PLEA e.V.) www.plea-ev.de das Gymnasium de l´Annonciation der Diözese San in der Stadt San in Mali mit einer Photovoltaikanlage ausgerüstet. Die Stiftung trägt mit 23.600 Euro 85% der Kosten für die Anlage, die Strom für Beleuchtung, Computer und Kopierer erzeugen soll. Das Gymnasium in der Stad San benötigt den Solarstrom, um sich von der unsicheren Versorgungssituation der Stadt unabhängig zu machen. Nur ein Drittel der Stadt ist am öffentlichen Stromnetz angeschlossen und verfügt über eine sehr instabile Stromversorgung. Stromausfälle sind in San, so wie in fast allen übrigen Städten Malis, an der Tagesordnung.

„Wenn der Solarstrom am Morgen und in den Abendstunden für Licht im Gymnasium sorgt, kann die Quote der erfolgreichen Schulabschlüsse noch gesteigert werden“ sagt Dr. Denis Coulibaly von PLEA e.V. „Neben der Verbesserung der Lernsituation dient das Solarprojekt auch der Reduzierung der Betriebskosten des Gymnasiums und dem Schutz natürlicher Ressourcen“, begründet Herr Karsten Behr, Geschäftsführer der Bingo-Umweltstiftung, die Förderung des Vorhabens. „Dieses ideal auf Bedarf des Gymnasiums zugeschnittene beispielhafte Vorhaben, wollen wir ähnlich in vielen anderen Bildungszentren Malis durchführen“, sagt Dr. Denis Coulibaly.

In der von der Diözese San betriebenen Schule werden 300 Schüler/innen unterrichtet. Obwohl sie von einer christlichen Schwestergemeinschaft (Famille des Soeurs de l´Annonciation) der Diözese geleitet wird, bietet sie im islamisch geprägten Mali konfessionsübergreifenden Unterricht an.

Mali zählt zu den am geringsten entwickelten Ländern der Welt „daher liegt die Projektförderung in diesem Land uns besonders am Herz“ sagt Stiftungsgeschäftsführer Karsten Behr. Das Projektgebiet befindet sich außerhalb der Einflusszone der weiterhin im Norden Malis aktiven al-Qaida des Islamischen Maghreb und anderer terroristischer Gruppierungen.

Die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung fördert Umwelt- und Naturschutzprojekte sowie Projekte zugunsten der Entwicklungszusammenarbeit und der Denkmalpflege. Die Stiftung finanziert sich aus der Glücksspielabgabe und vor allem aus Einnahmen der Bingo-Umweltlotterie. Weitere Informationen finden Sie unter www.bingo-umweltstiftung.de

 

Solux-LED-Solarleuchten-Projekt

Wir - die PLEA e.V. - setzen uns mit dem Solux-LED-Solarleuchten-Projekt aktiv für die Beseitigung von Energiearmut, Klimaerwärmung und CO2-bedingten Krankheiten in Mali/ Afrika ein.

Um dieses Sozial- und Umweltschutzprojekt durchzuführen, erhält unser Verein bereits Unterstützung von der niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung, der Corona Solar Gesellschaft für ökologische Anlagentechnik GmbH, dem Bistum Hildesheim, der katholischen Hochschulgemeinde Göttingen und Solux e.V.. Dafür bedanken wir uns sehr.

Vielleicht sind auch Sie als umweltbewusste Person, Unternehmer oder Institution bereit, uns zu unterstützen. Jede Spende hilft. Mit Spenden in Höhe des vollen oder eines Teils des Kaufpreises einer Solux-LED-50, 100 oder 105 können Sie die Beleuchtungsprobleme oder die Kosten, die einer Familie in Mali durch das Aufladen von Mobilfunktelefonen entstehen, für mindestens 10 Jahre senken und zugleich deren Lebensqualität verbessern sowie das Risiko von CO2-bedingten Krankheiten verringern. Gleichzeitig leisten Sie einen wertvollen Beitrag zur Minderung der allgemeinen Klimaerwärmung durch CO2 Ausstöße.

Weitere Informationen finden Sie hier:

Projektflyer
PLEA Flyer Solux 2014.04.pdf
PDF-Dokument [305.2 KB]
Projektblatt / Projektbeschreibung
Projektbeschreibung_Solux.pdf
PDF-Dokument [508.9 KB]

Wiederaufforstung mit der „Groasis Technologie Waterboxx“

Mali, eines der ärmsten Länder der Welt, liegt in der Sahelzone. Dort sind die Menschen und ihr Lebensraum von dem harten Klima sehr beeinträchtigt: etwa 1/3 des Landes besteht aus Wüste und mehr als 2/3 ist von der Wüstenbildung bedroht. Um zu überleben, greifen die Menschen in die umliegenden Naturressourcen ein, z.B. durch die Abholzung von Bäumen, um Brennstoff, Baumaterialien oder Zäune daraus zu gewinnen. Der Einfluss dieser Situation auf die Umwelt und damit einhergehend auf die Lebensqualität ist dabei so bemerkbar, dass alle nationalen und internationalen NGOs, staatlichen Organisationen und die ganze Bevölkerung gezwungen sind, Aktionen für die Wiederherstellung des Naturgleichgewichts zu unternehmen. Dabei sind die Wiederaufforstung und das Anpflanzen von Grünflächen an privaten und öffentlichen Orten sowie Gartenbau wichtige Restaurierungs­maßnahmen.

Was das Klima betrifft, hat das Land Mali eine sehr kurze Regenzeit, die etwa 3 Monate dauert. Dies hat zur Folge, dass die Verfügbarkeit und Menge von Wasser im Boden von der Jahreszeit abhängig ist, was ein schwerwiegendes Problem für die Baumpflanzung darstellt und Grund für die Misserfolge von vielen Wiederaufforstungsmaßnahmen ist. Wegen des Wassermangels sterben die gepflanzten Bäume ab.

Die „Groasis Technologie Waterboxx“ (www.groasis.com) ist eine effektive Lösung für die Wasserversorgung für Pflanzen in trockenen Regionen. Die „GTW“ ist eine naturnahe Methode zur Versorgung von gepflanzten Bäumen, die das Wachstum des Wurzelsystems fördert. Mit einem stark entwickelten Wurzelsystem in seiner frühesten Entwicklungsphase kann der Baum später eventuellen Wassermängeln widerstehen.

Die „Waterboxx“ ist eine sehr nützliche Innovation für die Wiederaufforstung Malis und ist äußerst erfolgversprechend, wie einige Kurzfilme veranschaulichen:

http://www.groasis.com/en/manuals/plant-instructions-for-the-groasis-technology

http://www.youtube.com/watch?v=sKjueNHegog&feature=relmfu


In diesem Zusammenhang haben PLEA e.V., Schulwälder für Westafrika e.V. (www.schulwaelder.org) und die Stiftung Urbis (www.urbis-foundation.de) diese Innovation in Togo, Ghana und Mali von 2011 bis 2012 eingeführt.

Die Pilotphase der gemeinsamen Initiative in diesen Ländern bestand aus Workshops, wobei circa 50 Probeexemplare für die lokalen Teilnehmer/innen bereitgestellt wurden. Zudem wurde die Bereitschaft einiger Firmen ermittelt, die Waterboxx vor Ort herzustellen, als auch wurde die Nutzung der Waterboxx in einem nationalen Wiederaufforstungsprogramm eingeführt (Flyer siehe unten).

In Mali wurde der von der niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung (www.bingo-umweltstiftung.de) gefördete Workshop in der Cercle de Tominian und San für alle dort aktiven entwicklungs- und lokalen Institutionen und Vertreter der Baumpflanzenkooperativen und Gartenbauern angeboten. Danach wurden praktische Vorführungsübungen in die 12 Kommunen durchgeführt und jedem Teilnehmer zwei Waterboxx-Probeexemplare ausgehändigt (Fotos vom Workshop in Mali 2012).

Das Interesse für die Waterboxx wird immer größer. Viele Anfragen von Baumpflanzungskooperativen erreichen uns bis jetzt. Nur muss die Herstellung der Waterboxx in Mali zunächst gesichert werden. Dafür haben wir die Plastikbearbeitungsfirma FOFY (www.fofy-industries.com) für eine Zusammenarbeit angesprochen. Diese ist bereit, die Waterboxx in Mali nach Absprache mit dem Erfinder herzustellen. Die Verhandlungen in dieser Hinsicht laufen auf Hochtouren.

Wir wollen durch diese effektive Baumpflanzungstechnik unseren Beitrag zur Bekämpfung der Wüstenbildung und der Klimaerwärmung leisten. Dabei haben wir vor, die Waterboxx von der Firma FOFY in Mali herstellen zu lassen, zugunsten der NGOs, der Baumpflanzungskooperativen, der Gartenbauern und der Privatpersonen.

Dafür brauchen wir nicht nur finanzielle Mittel, sondern auch aktive freiwillige Naturfreunde, umweltbewusste Bürger/innen und Unternehmer­partnerschaften.

Fühlen Sie sich von dem Vorhaben, die Natur zu retten, angesprochen, dann zögern Sie keinen Moment und nehmen bitte Kontakt mit uns auf.

Jede Unterstützung ist wertvoll!

Projektflyer Waterboxx
Projektflyer waterboxx4.pdf
PDF-Dokument [419.4 KB]
F. Keita in Bamako/Mali: Anschaffung von Getreide am Markt

 

 

Ihre Spende kommt in voller Höhe an 

- ohne Abzug von Verwaltungskosten: 

 

Eine Göttingerin spendete 50 Euro für ihren guten Bekannten, den Deutschlehrer Fodé Keita in Bamako/Mali. Durch unsere Erfahrung mit Geldtransfers nach Mali/Afrika erhielt der glückliche Familienvater innerhalb einer Woche das gespendete Geld und kaufte gleich einen Sack Reis auf dem Markt. Damit wurde der Getreidebedarf seiner zehnköpfigen Großfamilie für einen Monat gesichert.