Mehr soziale Verantwortung für eine bessere Welt
Mehr soziale Verantwortung      für eine bessere Welt

Aktionen

An dieser Stelle informieren wir Sie über aktuelle Aktionen und Probleme von P.L.E.A. e.V. die unserer Meinung nach Ihre besondere Aufmerksamkeit verdienen.

Pilgerfahrt nach Kita in Mali:

«Durch christliche Überzeugung Grenzen abbauen und Solidarität fördern»

Unter diesem Motto lädt der Verein PLEA e.V. Sie ganz herzlich zu einer Pilgerreise nach Kita in Mali,

vom 15.- 30. November 2015ein.

Die Einladung richtet sich an                                                                                                                                         kirchliche Gemeindegruppen, Alleinreisende und Jugendliche ab 18 Jahren.                                                                                                                                                                     Worum geht es?

Kita ist die Stadt in  Mali, in der sich die ersten Missionare  niedergelassen haben. Dorthin pilgern die Katholiken Malis jedes Jahr, um die erste Verkündigung des Evangeliums in Mali zu würdigen. Jedes Jahr sammeln sich die Katholiken aller acht Bistümer Malis, um während dreier Tage gemeinsam feierlich zu beten. Wir laden Sie ein, diese einmalige Versammlung zu erleben und mitzufeiern. Es ist zugleich eine Gelegenheit, die faszinierende kulturelle Vielfalt um den christlichen Glauben in Mali kennen zu lernen. ( http://www.mafrwestafrica.net/content/view/113/85/lang,fr/ )

Nach der Pilgerfahrt werden einige Ausflüge organisiert, um Sehenswürdigkeiten in  Mali zu besuchen und soziokulturelle Lebensformen näher kennen zu lernen. Dabei  werden wir auch einige unserer Projekte besuchen.

Weitere  Auskünfte über Flug, Verpflegung, Übernachtungen,  Inlandreise, Gesundheitsvorbeugung und aktuellen Sicherheitslage in Mali  erteilt Ihnen gern:

 Dr. Denis Coulibaly, PLEA e.V. Tel. 0551-50766392, Email: info@plea-ev.de  

Anmeldefrist ist der 30. September 2015                                                                                                                                                                                             PLEA e.V. ist ein gemeinnütziger Göttinger Verein, der sich in  partnerschaftlicher Weise für Entwicklungsförderung gemeinsam mit Partnern in Afrika engagiert. Mehr über den Verein auf www.plea-ev.de

      

Entwicklungsimpulse durch Diaspora in Afrika

 

Vereine von Migranten gleicher Herkunft, so genannte Diasporagemeinschaften, initiieren aus den Aufnahmeländern heraus oft gemeinnützige Aktivitäten
Die Vorteile liegen auf der Hand: Die in Deutschland lebenden Migranten kennen die gesellschaftlichen und politischen Strukturen ihrer Heimat, sie haben Kontakte zu Entscheidungsträgern aus Kommunen, Institutionen und Organisationen in ihrem Land. Sprache, Traditionen und Kultur stellen für sie keine Barriere dar, sie kennen das Terrain, auf dem sie sich bewegen – sowohl in ihrer neuen Heimat Deutschland als auch in ihrer alten Heimat


Wir suchen Sie als Entwicklungspartner in Herkunftsland, -region, -stadt

Was: Wofür
Projekte in allen Bereichen
Aufbau und Betreuung von Partnerschaften

Wie:
Neben Ihrer Arbeit,  Studium, Promotion und/
oder Aufenthalt in Deutschland
sich gemeinsam mit P.L.E.A. für Entwicklungsprojekte in Ihren Ländern
einsetzen und Ihre Kenntnisse der
örtlichen Verhältnisse einbringen

 

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Afrikanische und Deutsche Kirchengemeindepartnerschaften gesucht.

 

Wir, der Verein P.L.E.A. e.V., sind ein gemeinnütziger, konfessionsfreier und apolitischer Verein aus Göttingen, der 2006 von afrikanischen Diaspora-Akademikern und ehemaligen Entwicklungshelfer gegründet wurde.

 

Unser Ansatz ist gemeinsam und auf gleicher Augenhöhe mit unseren Partner/innen in Afrika Lösungsstrategien für bestehende Entwicklungsprobleme zu erarbeiten. In Zusammenarbeit mit motivierten Entwicklungsträgern in Afrika wollen wir so unvollständige und vernachlässigte Entwicklungsdynamiken fördern. Daher umfasst unsere Entwicklungsförderung alle Bereiche des Lebens, wo unsere Unterstützung angefordert und/oder benötigt wird.

 

Seit 2010 hat der Verein ein regionales Büro in Mali, wo er seit 1993 aktiv ist. Zurzeit gibt Expansionsperspektiven in Togo, Burkina-Faso, Benin und Demokratische Republik Kongo/RDC, Kenia, Ghana.

Die daraus entstandenen Projekte werden in einer konkreten Partnerschaft zwischen Deutschen und Afrikanern umgesetzt. Aufgrund unserer starken Präsenz vor Ort sind wir in der Lage auf partnerschaftliche Weise die Umsetzung jener Projekte sicher zustellen und zu dokumentieren.

 

Aufgrund des breiten Spektrum an Entwicklungsaktivitäten und Aufgaben in Afrika und Deutschland sind wir daher immer auf der Suche nach neuen Entwicklungsakteuren in Deutschland und in Afrika, die mit uns zusammen arbeiten wollen und uns bei der Umsetzung unseren Entwicklungsförderungsziele unterstützen möchten.

Besonders bieten wir dabei den Aufbau und die Förderung kirchliche Partnerschaften zwischen afrikanischen und deutschen Kirchengemeinden an. Wir möchten Sie hiermit fragen, ob Ihre Gemeinde für unser Angebot Interesse hat.

Wir werden die Partnerschaft durch eine Reisebegegnung nach Afrika aufbauen und sie in ihrer Anfangsphase betreuen und begleiten. Danach lassen wir sie sich selbständig entwickeln. Ein Netzwerk der mit der Zeit aufgebauten Kirchenpartnerschaften wird aufgebaut, um Effizienz und Erfahrungsaustausch zu ermöglichen.

Die Pilotphase dieses Vorhabens wird dieses Jahr mit einer Begegnungsreise nach Mali im November 2013 starten. Ende November findet jedes Jahr die Pilgerfahrt der Katholiken Malis in Kita statt. Wir wollen diese Gelegenheit nutzen, um potenzielle Partnerschaften zu knüpfen.

Wenn Ihre Gemeinde an der Reise teilnehmen will, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.

Anmeldeschluss ist wegen der Planung auf den 30.September 2013 festgelegt.

Durch diese Partnerschaften haben Kirchengemeinden die Möglichkeit konkrete Probleme wirksamer gemeinsam und unbürokratisch zu bearbeiten. Dadurch tauschen sie Erfahrungen und Handlungsstrategien aus, und lernen sie sich gegenseitig besser kennen.

 

Über ein diesbezügliches Interesse Ihrerseits würden wir uns sehr freuen.

 

Für Rückfragen stehen wir selbstverständlich jederzeit zur Verfügung.

Der Vorstandvorsitzende Dr. Denis Coulibaly beantwortet gerne Ihren Fragen.

 

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Buchsammelprojekt

 

„Eine Fremdsprache zu lernen ist ein Schlüssel zur Völkerverständigung.“

 

Wir sammeln Deutschlehrbücher für Gymnasien in Mali. Die Schüler möchten Deutsch als Fremdsprache lernen, es fehlt aber an Büchern um sie mit Lehrmitteln auszustatten. Daher bitten wir Sie um Lehrbuchspenden.

Wenn Sie uns dabei unterstützen möchten, setzen Sie sich bitte telefonisch oder per mail mit uns in Verbindung.

Wir bedanken uns schon im voraus für Ihre Mithilfe.

An dieser Stelle möchten wir auch all denjenigen danken, die bereits gespendet haben.

Herzlichen Dank.

 

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Aufruf zur Hilfe gegen die drohende Hungersnot im Mali 


Sehr geehrte Damen und Herren,

 

wir, der Verein P.L.E.A e.V. (s. bitte Flyer), möchten Ihnen die dringende Bitte ans Herz legen, uns bei dem vorliegenden Vorhaben finanziell zu unterstützen. 

Mali ist eines der ärmsten Länder der Welt. Das Land hat keinen Zugang zum Meer, liegt in der Sahelzone und wurde mehr als 30 Jahre lang von einer Militärdiktatur ausgebeutet. Seit 1992 hat das Land nun eine demokratische Regierung, durch die viele positive Änderungen zu verzeichnen sind. Trotzdem müssen sich die Menschen im Mali noch mit erheblichen, lebensbedrohlichen Problemen auseinandersetzen. Eines davon ist die Nährungssicherheit. Wirtschaftlich betrachtet ist  Mali ein typisches Agrarland. Im Jahr 2010 entfielen 36,55 % des Bruttoinlandsproduktes auf die Landwirtschaft. Mehr als 70% der malinesischen Bevölkerung leben auf dem Land und von der Landwirtschaft, die sehr stark von den Niederschlägen abhängt. Aufgrund der Klimaänderung variiert die Niederschlagsmenge von Jahr zu Jahr, was  zu einem Grund für anhaltenden Nahrungsmittelmangel im Mali gewurden ist.

Wenn es in einem Jahr nicht genug regnet, droht eine Missernte, die wiederum zu einer Hungernot führt.

Dieses Jahr erlebt die Bevölkerung in Mali eine ähnliche Situation. In der Regenzeit 2011 von Juni bis Oktober hat es nicht ausreichend geregnet. Nach Aussagen der Bauern blieb der Regen ab Ende August aus. Somit war die Missernte unvermeidbar und eine Hungerkatastrophe ist vorprogrammiert. Nach erhaltenen Informationen aus einigen unserer Partnerdörfer im Mali, haben viele Bauern nichts von ihren Feldern ernten können. Fachleute und Politiker sprechen von einer der schlimmsten Hungersnöte, die vergleichbare Ausmaße mit den Hungersnöten von 1907 und 1984 hat. Dies kann man auch den folgenden Berichten entnehmen.

 

http://www.maliweb.net/category.php?NID=84940&intr http://www.essor.ml/actualite/article/prix-des-cereales-a-bamako-la, http://www.essor.ml/societe/article/crise-cerealiere-l-inquietude, ).

 

Schon jetzt ist der Nahrungsmittelmangel bei den Preisen deutlich spürbar. Im Vergleich zur selben Periode im Jahr 2010 sind die Preise für Hirse um 80% gestiegen und werden sicher noch weiter steigen.

Die Händler treiben die Getreidespreise ständig nach oben, so dass viele Menschen im Mali, besonders auf dem Land, schon jetzt sehr beunruhigt sind. Dies führt bereits zu Notlösungen wie Migrationströmungen, Notverkauf von Gegenständen und Vieh, Übernutzung aller vorhandenen natürlichen Ressourcen wie Bäume und wilde Tiere um zu überleben.

Ich habe persönlich in den 70er Jahren zweimal eine Hungersnot erleben müssen und es beunruhigt mich schon sehr nur darüber zu sprechen. Gleichzeitig ist diese persönliche Erfahrung einer meiner Hauptbeweggründe dafür rechzeitig, also bereits jetzt, aktiv zu werden.

Obwohl die Bevölkerung im Mali im Laufe der Zeit Strategien als Notlösung für Hungerkatastrophen entwickelt haben, fordern solche Katastrophen in jedem Fall viele menschliche Leben, was bei rechtzeitiger Hilfe vermeidbar wäre.  Nach meinen Erfahrungen sind die meisten Opfer Kinder (kleine und Säuglinge), schwangere Frauen, Kranke, ältere Menschen und sozial benachteiligte Personen.

 

Aufgrund dieser, in diesem Jahr sehr ernsten Lebensbedrohung für viele Menschen im Mali, bitten wir Sie um Unterstützung. Damit wir gemeinsam mit unseren Partnern im Cercle de Tominian die Hungernot mindern und mit Sicherheit viele Leben retten können. 

 

Konkret wollen wir im Rahmen dieses Projektes jeweils 20 Tonnen Nahrungsmittel für  die Bevölkerung in jeder der 12 Kommunen der Cercle de Tominian zur Verfügung stehen.

Im Detail leben im Cercle de Tominian circa 200 000 Menschen. Der Cercle besteht  seit 2005 aus 12 Kommunen (s.Karte), mit denen wir im Jahr 2010 ein Zusammenarbeitsabkommen unterzeichnet haben.

Der Kapitalbedarf der insgesamt 240 Tonnen Getreide für die genannten 12 Kommunen beläuft sich auf 110 000 Euro, unter der Voraussetzung dass wir die Anschaffung bis Ende Februar 2012 tätigen können. Wir würden uns schon sehr freuen, wenn Sie bereit wären den Bedarf von 20 Tonnen Getreide für nur eine Kommune  zu decken. 

 

Das Projekteam vom P.L.E.A. e.V. im Mali wird die Verteilung des gespendeten Getreides gemeinsam mit dem Verwaltungspersonal der Kommunen durchführen. Die gesamte Getreideverteilung wird von einem Reporter des Imagofilms zum Zwecke späterer Berichterstattung dokumentiert. Auf Wunsch würde auch die Möglichkeit bestehen eine Kooperationspartnerschaft mit einer bestimmten Kommune zu schließen.

 

Es wäre schön wenn unser Anliegen auf Ihre Zustimmung stoßen würde,  damit wir Sie als Partner für dieses Projekt und möglicherweise auch für weitere Aktionen unseres Vereins gewinnen könnten. Selbstverständlich würden wir Sie zu jederzeit als Unterstützer des Projektes benennen.

Für Rückfragen und Anregungen stehen wir gerne jederzeit zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihre Antwort.

Gerne schicken wir Ihnen auch die ausführliche Projektsbeschreibung und sind bereit einen formellen Antrag zu stellen.

 

Mit vielen Grüßen.

 

Dr. Denis Coulibaly